Research
Soziale Bedürfnisse, Hürden und typische Situationen im Campusalltag gemeinsam mit Studierenden untersuchen.
Eine kartenbasierte Plattform, die Studierende über gemeinsame Interessen, lokale Aktivitäten und direkte Kommunikation miteinander verbindet.

SNECT entstand als Case Study im Studiengang Digital Ideation. Die Plattform untersucht, wie digitale Interfaces Studierende im Alltag miteinander verbinden und spontane Begegnungen erleichtern können.
Menschen, gemeinsame Interessen und lokale Aktivitäten sollten in einer mobilen Anwendung sichtbar werden. Kartenansichten, Profile und Events schaffen dafür einen gemeinsamen räumlichen und sozialen Kontext.
Make social opportunities visible without removing personal control.
Soziale Kontakte lassen sich nicht erzwingen. Die Anwendung musste Begegnungen ermöglichen, ohne Nähe, Sichtbarkeit oder Privatsphäre vorzuschreiben.
Karte, Profile, Events und Messaging sollten deshalb zu einem verständlichen Nutzungserlebnis verbunden werden, bei dem die Nutzer:innen jederzeit selbst über Sichtbarkeit und Kontaktaufnahme entscheiden.
Research mit Studierenden machte Bedürfnisse, Hürden und typische Situationen im Campusalltag sichtbar. Daraus entstanden zentrale Nutzungsszenarien für das Entdecken von Personen, Aktivitäten und Treffpunkten.
Die Lösung wurde von ersten Wireframes über die Informationsarchitektur und interaktive Prototypen bis zu einem funktionalen Frontend entwickelt. Karten-, Such- und Messaging-Flows wurden dabei wiederholt mit Studierenden getestet und verfeinert.
Soziale Bedürfnisse, Hürden und typische Situationen im Campusalltag gemeinsam mit Studierenden untersuchen.
Personen, Interessen, Events und räumliche Orientierung zu einer kontrollierbaren sozialen Erfahrung verbinden.
Kartenansichten, Profile, Suche und Messaging als zusammenhängenden interaktiven Flow gestalten.
Die zentralen Nutzungsszenarien mit Studierenden testen und als funktionalen Frontend-Prototyp umsetzen.
Die frühen Wireframes bilden die zentrale User Journey ab: Nach dem Einstieg wählen Studierende, ob sie Personen oder Events entdecken möchten, grenzen Interessen und Zeitraum ein und gelangen anschließend zur Karten- oder Profilansicht. So konnten zentrale Funktionen und Übergänge früh strukturiert und überprüft werden.

Die Kartenansicht macht aktive Studierende und relevante Orte in der unmittelbaren Umgebung sichtbar und räumlich verständlich.
Interessenbasierte Filter helfen dabei, passende Personen zu entdecken, ohne die Übersicht mit irrelevanten Profilen zu überladen.
Nutzer:innen steuern Sichtbarkeit, Standortfreigabe und Kontaktaufnahme selbst und behalten damit die Kontrolle über ihre Privatsphäre.
Das Konzept unterscheidet zwei Nutzungssituationen auch visuell: Die helle Karte unterstützt das Entdecken von Personen in der Umgebung, während die dunkle Karte lokale Events und Aktivitäten sichtbar macht. So erkennen Nutzer:innen unmittelbar, in welchem Modus sie sich befinden.

Gemeinsame Interessen schaffen einen natürlichen Gesprächseinstieg. Profile und Direct Messaging ermöglichen anschließend eine direkte Kontaktaufnahme innerhalb derselben Anwendung.

Ein integrierter Chat ermöglicht eine direkte, niederschwellige Kontaktaufnahme, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.
Aktivitäten und Veranstaltungen werden in Karte und Detailansicht sichtbar und lassen sich nach Interesse und Nähe erkunden.
Die visuelle Routenführung verbindet die digitale Entdeckung mit dem realen Treffpunkt und erleichtert die Orientierung auf dem Campus.
Der funktionale Prototyp verbindet Karte, Profile, Events und Messaging zu einem durchgängigen Erlebnis und zeigt, wie digitale Interfaces Austausch und Orientierung auf dem Campus unterstützen können.
Der funktionale Prototyp verbindet Karte, Profile, Events und Messaging zu einem durchgängigen Erlebnis. Er zeigt, wie digitale Interfaces sozialen Austausch unterstützen und gleichzeitig persönliche Kontrolle sowie räumliche Orientierung bewahren können.